Schwalbenhaus

Wir unterstützen Mehl- und Rauchschwalbe auf den Gemarkungen Leimen und Nußloch. Hausbesitzer, die ein Schwalbenfreundliches Haus haben können beim NABU Leimen-Nußloch eine Urkunde erhalten!

Auszeichnung für den Nußlocher Ziegenkäsehof

Die NABU Ortsgruppe hat den Nußlocher Ziegenkäsehof mit der Plakette „schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet.

Nußloch, 28.09.2017

 

Früher galten Schwalben als Boten des Glücks, die das Haus vor Feuer und Blitz sowie das Vieh im Stall vor Krankheiten bewahrten. Seit Jahren gehen aber die Bestände von Mehl- und Rauchschwalbe in Deutschland zurück. Beide Arten leiden unter der Asphaltierung von Feldwegen, die es ihnen immer schwerer macht, in Pfützen den Lehm für den Nestbau zu finden. Überzogene Hygiene in den Ställen, sowie der hohe Pestizideinsatz auf den Feldern, der ihre Nahrung – Insekten – vernichtet, bereiten den Tieren ebenfalls Probleme. Der NABU hat daher die Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ ins Leben gerufen: Hausbesitzer/-innen, die Schwalben an ihren Häusern brüten lassen, zusätzliche Nisthilfen aufhängen oder eine Lehmpfütze für die Tiere anlegen, werden mit einer Plakette geehrt. Bis April 2017 wurden in Baden-Württemberg seit dem Start der Aktion bereits rund 650 Häuser ausgezeichnet.

 

Stefanie Schott und Joachim Kamann, die Inhaber des Ziegenkäsehofs, haben in ihrem Stall mehr als 30 Kunstnester für Rauchschwalben aufgehängt. Um Ostern herum kommen die ersten Schwalben aus ihrem Winterquartier in Afrika und bleiben bis Ende August/ Anfang September. In den Nestern ziehen die Rauchschwalben jedes Jahr bis zu drei Jahresbruten groß. Mit gut 30 Brutpaaren ist die Kolonie am Ziegenkäsehof wahrscheinlich die größte auf der Gemarkung Nußloch.

 

Das Engagement des Ziegenkäsehofs in Sachen „praktischer Naturschutz“ beschränkt sich dabei nicht auf die Schwalben. Ein wichtiges Laichgewässer für Amphibien befindet sich ebenfalls auf dem Hof und auch für die Wiederansiedlung des Steinkauzes wird etwas getan.

 

Die Ortsgruppe freut sich über die gute Zusammenarbeit und hofft auf viele erfolgreiche Schwalbenbruten im nächsten Frühjahr.

 

Weitere Informationen zur Aktion „schwalbenfreundliches Haus“ finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Nußlocher Ziegenkäsehof finden Sie hier.

Amphibienschutz

Betreuung der Krötenwanderung

Kennen Sie die Wanderstrecken von Kröten, Fröschen und Co in Leimen und zwischen Nußloch und Maisbach? Jedes Jahr gehen freiwillige Helfer die Strecke ab, um wandernde Tiere sicher über die Straße zu bringen und sie vor dem Tod zu retten. Zudem legt der NABU neue Laichgewässer an, um so den Amphibien zu helfen. >>mehr

Lebensraum Feuerwehrhausturm

Nußloch, 26.02.2014

 

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nußloch konnten Johannes Baust und Hagen Schmid vom NABU Leimen-Nußloch auf dem Turm des Feuerwehrhauses in Nußloch einen Nistkasten für Turmfalken installieren.

Lebensraum Kirchturm

Nußloch, 10.01.2013

 

Unsere Ortsgruppe hat am 10. Januar 2013 die evangelische Kirchengemeinde in Nußloch mit der Plakette "Lebensraum Kirchturm" ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit Pfarrer Weida konnte im Kirchturm ein Nistkasten für ein Turmfalkenpärchen angebracht werden. Wir hoffen in naher Zukunft auch mit den übrigen Kirchengemeinden in unserem Einzugsbereich ins Gespräch zu kommen, um Möglichkeiten für "gefiederte Kirchenbesucher" zu erörtern.

 

Die Rhein-Neckar-Zeitung hat am 18.01.2013 über die Verleihung berichtet (siehe Foto; zum Vergrößern bitte anklicken).

Nistkastenmanagement für den Trauerschnäpper

Stützung der Bestände des Trauerschnäppers

Wir unterstützen Herrn Günther König vom NABU Walldorf bei seinem Engagement für den Trauerschnäpper im Wald zwischen Walldorf und St.Ilgen. Als Langstreckenzieher ist der Trauerschnäpper durch Klimaveränderungen besonders betroffen. Durch ein einfaches Nistkastenmanagement ist es Herrn König gelungen den Bestand im Dannhecker Wald in den letzten 15 Jahren von einem einzigen Brutpaar auf 20 Paare anzuheben.

 

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Kartierungen

Gartenrotschwanzkartierung 2011

Sein Name täuscht: Inzwischen ist der Gartenrotschwanz in den meisten Gärten Deutschlands kaum mehr antreffen. Eine Kartierung der Reviere im Frühjahr 2011 im Bereich der Streuobstwiesen zwischen Leimen und Nußloch hat eine Brutpaardichte ergeben, die mit zu den höchsten in Baden-Württemberg gehört.

Dies unterstreicht die Bedeutung unserer lokalen Streuobstwiesen und die Verantwortung, die die Gemeinden Leimen und Nußloch für ihren Erhalt haben.

 Details 

 

Mehr zum Vogel des Jahres 2011

 

KURZFILM: DEN NABU KENNENLERNEN

MauerseglerHilfe Rhein-Neckar

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10 Gartentipps NABU

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