Willkommen beim NABU Leimen-Nußloch

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Seit ihrer Gründung 1981 setzt sich die NABU Ortsgruppe Leimen-Nußloch dafür ein, wertvolle Biotope in unseren Heimatgemeinden zu erhalten und Tieren und Pflanzen in unserer dicht bevölkerten Region Rückzugsmöglichkeiten zu bieten.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Erfahren Sie mehr über uns!

 

Machen Sie mit! Wir freuen uns über jede Person, die sich mit uns aktiv für den Schutz der Natur global aber auch vor Ort einsetzen möchte.

Unsere Kontaktadresse finden Sie hier.

 

Grünspecht, Streuobstwiesen bei Nußloch;      Bienenragwurz, Nußloch              

© Hagen Schmid                                          © Harald Kranz       

NABU Kürbisfest am 03.Oktober 2018

Nußloch, Grillhütte am Brunnenfeld, 03.10.2018

 

Das Kürbisfest unserer Ortsgruppe hat mittlerweile eine langjährige Tradition. Dieses Jahr hatten wir auch wieder mit dem Wetter Glück, so dass unsere Gäste bei Sonnenschein einen netten Nachmittag bei uns verbringen konnten.
Unser Informationsstand war entsprechend gut besucht und die selbstgemachte Kürbissuppe fand zahlreiche Abnehmer ebenso wie die gebratenen Steaks und Bratwürste. Wem der Sinn eher nach etwas Süßes stand, konnte unter einer großen Zahl selbstgebackener Kuchen auswählen. Für unsere kleinen Gäste war natürlich das "Kürbisschnitzen" wieder das größte Highlight an dem Nachmittag, so dass am Ende fast 100 Kürbisse in gruselige oder lustige Kürbislaternen umgewandelt wurden.

Insekten-Exkursion am 5.August 2018

 Was krabbelt, hüpft und fliegt denn da?

Trotz sengender Sonne und hochsommerlichen Temperaturen fanden sich fast 50 Teilnehmer zu unserer Insektenexkursion am 05.08.2018 im Steinbruch Nußloch ein, um mehr aus dem Leben der Insekten zu erfahren.

 

Sechs Beine und tausend Augen – Insekten sind eine spannende und unglaublich vielfältige Tiergruppe. Es gibt farbenprächtige Exemplare wie die Schmetterlinge und Libellen, aber auch eher unscheinbare Sechsbeiner, die uns mit ihre außergewöhnlichen Eigenschaften und Fähigkeiten überraschen. Für das Gleichgewicht der Ökosysteme sind Insekten unentbehrlich. Sie tragen zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei und sind Nahrung für Vögel, Fledermäuse und viele andere Tierarten.

Neben vielen spannenden Geschichten, die die Referenten Renate Wolf und Dr. Harald Kranz zu berichten wußten, waren vor allem die Fang- und Bestimmungsaktionen, die unter der fachkundigen Leitung von Christiane Kranz durchgeführt wurden, ein Highlight der Exkursion.

Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019

Der typische Agrarvogel ist im Sinkflug

Feldlerche_Manfred Delpho (NABU)
Feldlerche_Manfred Delpho (NABU)

Der NABU hat die Feldlerche zum „Vogel des Jahres 2019“ gewählt – verbunden mit der klaren Forderung an die Agrarpolitik, die Biodiversität zu fördern und Lebensräume zu schützen. Der typische Agrarvogel war bereits 1998 der NABU-Jahresvogel: „Auf diese Ehre hätte der einstige Allerweltsvogel sicher gern verzichtet. Die Ernennung zeigt, dass die Anstrengungen zum Schutz der Feldlerche nicht ausreichen, um die Art zu schützen. Im Südwesten ist der kleine Feldvogel als ,gefährdet‘ auf der Roten Liste der Brutvögel eingestuft“, sagt Stefan Bosch, NABU-Fachbeauftragter für Vogelschutz. Der neue Jahresvogel steht stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil sogar noch schlechter geht. „Die immer intensivere Landwirtschaft vertreibt die Feldlerche aus Feld und Flur. Die Bodenbrüter finden dort kaum Nistplätze und zu wenig Nahrung“, fasst Bosch zusammen.

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#Gegengift – Pestizideinsatz in Baden-Württemberg halbieren!

Jetzt Petition unterstützen!

Mohnbiene, Ackerhummel, Feldlerche & Co. brauchen dringend Ihre Hilfe! Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Stimme die Petition des NABU an den baden-württembergischen Landtag – für eine drastische Reduktion der in Baden-Württemberg eingesetzten Pestizidmenge.

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Schlaraffenland für Bienen

Wie mache ich meinen Garten bienenfreundlich?

Ohne Wild- und Honigbienen gäbe es kein Obst, kein Gemüse und keine Blumen. Wer einen Garten hat, der kann viel für den Erhalt der nützlichen Insekten tun. NABU-Bienenexpertin Melanie von Orlow erklärt, wie das am besten geht.

 

Weitere Informatinen und praktische Anleitungen finden Sie auch hier.

 

Der NABU Baden-Württemberg bietet auch eine Wildbienen-Patenschaft an.

Neues Bienenhotel am Obstlehrpfad

Nußloch, Februar 2018

 

Der NABU hat ein weiteres Insektenhotel am Obstlehrpfad Richtung Wiesloch aufgestellt, um unseren heimischen Wildbienen unter die Arme zu greifen.

 

Bei uns leben über 450 Arten von Wildbienen – vom winzigen Steppenbienchen bis zur dicken Hummel. Sie alle machen keinen Honig, bestäuben aber Gartenblumen und Wildpflanzen und sorgen damit dafür, dass wir Obst und andere Früchte ernten können. Da Wildbienen im Allgemeinen friedlich sind, müssen Sie auch keine Stiche befürchten.

Biotoppflege auf dem "Kindergrundstück"

Leimen, 20.01.2018

Das Wetter war leider nicht sehr einladend, was die fleißigen Helfer bei dem ersten Biotoppflegeeinsatz in diesem Jahr allerdings nicht abgeschreckt hat. Unser "Kindergrund-stück" in Leimen wurde mit Motorsäge, Astschere und viel Schweiß auf Vordermann gebracht.

Auszeichnung für den Nußlocher Ziegenkäsehof

Die NABU Ortsgruppe hat den Nußlocher Ziegenkäsehof mit der Plakette „schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet.

Nußloch, 28.09.2017

 

Früher galten Schwalben als Boten des Glücks, die das Haus vor Feuer und Blitz sowie das Vieh im Stall vor Krankheiten bewahrten. Seit Jahren gehen aber die Bestände von Mehl- und Rauchschwalbe in Deutschland zurück. Beide Arten leiden unter der Asphaltierung von Feldwegen, die es ihnen immer schwerer macht, in Pfützen den Lehm für den Nestbau zu finden. Überzogene Hygiene in den Ställen, sowie der hohe Pestizideinsatz auf den Feldern, der ihre Nahrung – Insekten – vernichtet, bereiten den Tieren ebenfalls Probleme. Der NABU hat daher die Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ ins Leben gerufen: Hausbesitzer/-innen, die Schwalben an ihren Häusern brüten lassen, zusätzliche Nisthilfen aufhängen oder eine Lehmpfütze für die Tiere anlegen, werden mit einer Plakette geehrt. Bis April 2017 wurden in Baden-Württemberg seit dem Start der Aktion bereits rund 650 Häuser ausgezeichnet.

 

Stefanie Schott und Joachim Kamann, die Inhaber des Ziegenkäsehofs, haben in ihrem Stall mehr als 30 Kunstnester für Rauchschwalben aufgehängt. Um Ostern herum kommen die ersten Schwalben aus ihrem Winterquartier in Afrika und bleiben bis Ende August/ Anfang September. In den Nestern ziehen die Rauchschwalben jedes Jahr bis zu drei Jahresbruten groß. Mit gut 30 Brutpaaren ist die Kolonie am Ziegenkäsehof wahrscheinlich die größte auf der Gemarkung Nußloch.

 

Das Engagement des Ziegenkäsehofs in Sachen „praktischer Naturschutz“ beschränkt sich dabei nicht auf die Schwalben. Ein wichtiges Laichgewässer für Amphibien befindet sich ebenfalls auf dem Hof und auch für die Wiederansiedlung des Steinkauzes wird etwas getan.

 

Die Ortsgruppe freut sich über die gute Zusammenarbeit und hofft auf viele erfolgreiche Schwalbenbruten im nächsten Frühjahr.

 

Weitere Informationen zur Aktion „schwalbenfreundliches Haus“ finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Nußlocher Ziegenkäsehof finden Sie hier.

 

Krötenwanderung in Leimen und Nußloch

Sicheres Geleit für die Amphibien in der Waldstraße in Leimen

Jedes Jahr im Frühjahr machen sich die Amphibien auf den Weg von ihren Überwinterungsgebieten zu ihren angestammten Laichgewässern. So auch bei uns in Leimen: Hier wandern zumeist Erdkröten (Bufo bufo), Bergmolche (Ichthyosaura alpestris), aber auch einige Teichfrösche (Pelophylax “esculentus”) aus den Wäldern östlich der Waldstraße in ‘ihre’ dortigen Gartenteiche zum Laichen. Sobald es dämmert und die Witterungsbedingungen es einigermassen zulassen, erliegen sie ihrem Wandertrieb. Es sind zumeist Männchen, die sich zuerst auf den Weg machen um sich so eine besonders günstige Position auf der Wanderstrecke oder am Laichplatz zu sichern, so dass auch garantiert ein Weibchen für sie abfällt. Diese treffen ein wenig später auch vor Ort ein. >>mehr

Aktuelle Naturaufnahmen aus Leimen + Nußloch

Die Naturaufnahmen wurden in den Monaten Mai und Juni 2016 auf den Gemarkungen Leimen und Nußloch von Hagen Schmid, Uwe Speck, sowie von Christiane und Harald Kranz aufgenommen. Die Bilder veranschaulichen welche tollen Beobachtungen bei uns "vor der Haustür" möglich sind. Die Ortsgruppe setzt sich aktiv für den Erhalt naturnaher Flächen bei uns vor Ort ein.

 

Weitere tolle Fotos von unserem Vorstandsmitglied Hagen Schmid finden Sie hier.

 

KURZFILM: DEN NABU KENNENLERNEN

MauerseglerHilfe Rhein-Neckar

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